Auch die Metropolregion München profitiert von Rekordinvestitionen ins bayerische Schienennetz

Mehr Personen- und Güterzüge brauchen Platz. Sie brauchen neue, ausgebaute Strecken sowie leistungsfähige Bahnhöfe und Anlagen. Damit künftig noch mehr Menschen und Transporte auf der umweltfreundlichen Schiene unterwegs sein können, investiert die DB so viel wie noch nie in die Schieneninfrastruktur im Freistaat Bayern. 2,35 Milliarden Euro stehen 2021 für Modernisierung, Instandhaltung sowie Neu- und Ausbau des Schienennetzes und attraktivere Bahnhöfe zur Verfügung. 350 Kilometer Gleise, 360 Weichen und 30 Eisenbahnbrücken packt die DB mit der Rekordsumme an. Außerdem modernisiert die Deutsche Bahn für Reisende und Besucher:innen im Freistaat 90 Haltepunkte und Stationen.

Die Stabbogenbrücke führt künftig die Gleise der 2. Stammstrecke in Richtung Tunnelportal an der Donnersbergerbrücke. Foto: DB/ARGE VE 10

Auch die Metropolregion München profitiert von dem großen Investitionsprogramm für Mobilität und Klimawende – unter anderem werden die Stationen Poing und Heimstetten dieses Jahr barrierefrei ausgebaut. Zu den Top-Bauprojekten zählt 2021 auch der Bau der 2. Stammstrecke München, die weiter Gestalt annimmt. Im Herbst starten die Arbeiten für ein modernes elektronisches Stellwerk am Münchner Ostbahnhof.

Gleichzeitig laufen für zahlreiche weitere Projekte intensive Planungen – von neuen Gleisen für die S4 im Westen über die Verlängerung der S7 nach Geretsried bis hin zu Bypass-Strecken wie der Sendlinger Spange. Das Ziel ist dabei stets das gleiche: Mehr Kapazität und mehr Leistungsfähigkeit für die umweltfreundliche Schiene – im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung von Stadt um Umland im Großraum München. Denn der Bahnausbau und der öffentliche Nahverkehr sind die Voraussetzung für die dringend notwendige Verkehrswende in einer der größten Wachstumsregionen Deutschlands.