Regionalzughalt Poccistraße: Planungsvertrag überreicht

Die Bayerische Verkehrsministerin Ilse Aigner hat heute den Finanzierungsvertrag für die Planung des Regionalzughalts München Poccistraße an Klaus-Dieter Josel, den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, überreicht. Damit erhält die Deutsche Bahn AG den Auftrag, den neuen Haltepunkt bis zur Baureife zu planen. Der Freistaat Bayern trägt einen Großteil der Planungskosten von 4 Millionen Euro. Diese beruhen auf einer Machbarkeitsstudie des Freistaats aus dem Jahr 2013, die für das Vorhaben Gesamtkosten von 40 Millionen Euro veranschlagt hat.

„Mit dem neuen Haltepunkt schaffen wir einen Verknüpfungspunkt zwischen dem Regionalverkehr und den U-Bahn-Linien 3 und 6. Das entlastet die hochfrequentierten Umsteigepunkte in der Münchner Innenstadt und wird die Wege für viele Fahrgäste verkürzen“, erläutert Verkehrsministerin Aigner.

„An der neuen, barrierefreien Station erwarten wir täglich mehr als 7.000 Ein- und Aussteiger. Das Projekt ist ein wichtiger Baustein des Bahnausbaus in der Region München. Ich freue mich, dass wir nun mit der Planung starten können“, ergänzt Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern.

Der Regionalzughalt München Poccistraße entsteht an der Bahnstrecke zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Münchner Ostbahnhof an der Grenze zwischen den Stadtbezirken Ludwigsvorstadt–Isarvorstadt und Sendling. Der Zugang erfolgt von der Lindwurmstraße aus.

Am U-Bahnhof Poccistraße halten aktuell die U-Bahn-Linien 3 und 6 in dichtem Takt. Sie stellen leistungsfähige Verbindungen in die Innenstadt, zu den Universitäts- und Forschungsstandorten in München und Garching sowie zur Allianz-Arena oder dem KIinikum Großhadern her. Ferner halten an der Poccistraße zwei Stadtbuslinien und zu Fuß ist die Theresienwiese in wenigen Minuten erreichbar.

Der neue Haltepunkt soll von den Regionalzuglinien München–Rosenheim–Salzburg, München–Rosenheim–Kufstein und München–Mühldorf bedient werden. Die Inbetriebnahme ist nach aktuellen Planungen für Dezember 2026 vorgesehen, im Anschluss an die Sanierung der Eisenbahnbrücke über die Lindwurmstraße.

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